Für eine lebendige Weiterentwicklung.
Mit Verantwortung. Mit den Menschen.

Die Initiative Altaussee ist eine parteiunabhängige Initiative der Altausseer Wirtschaft, keine wahlwerbende Partei. Eine Kommunikationsplattform von Menschen, denen die Zukunft von Altaussee besonders am Herzen liegt.

Wir unterstützen ganz bewusst unsere GemeindevertreterInnen und die Gemeindeführung aktiv bei der Planung und Umsetzung von konkreten, ausgewählten Leitprojekten.

Leitprojekte, die die Zukunft unseres einzigartigen Lebensraumes und seiner Menschen – vor allem der nächsten Generation – sichern, ihn aber gleichermaßen lebendig und begehrlich halten.

Leitprojekte brauchen Mut, Umsetzungsstärke, Gestaltungswillen, klare Verhältnisse und vor allem jahrzehntelange verlässliche politische Partner, wie das Land Steiermark. Partner, die sich auf uns, auf unsere künftige Arbeit für Altaussee – zum Wohle aller – verlassen können.

Unsere Mission ist das Dafür und Miteinander in Altaussee. Einheimische, Zweiheimische, Gäste, Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft, Jung und Alt … im Bestreben vereint, es mit unserem Altaussee gut zu meinen.

Unsere Altausseer Gesprächskultur ist das Miteinander-Reden, das Zuhören, aber auch das offene Visier und das der klaren Standpunkte.

„Die AltausseerInnen sollen aus erster Hand erfahren, wie die Wirtschaft denkt und welche Ziele und Leitprojekte sie hat.“
Klaus Reischenböck, Sprecher Initiative Altaussee

Ziele,
Leitgedanken

Die Wirtschaft in Altaussee mit ihren über 500 Arbeitsplätzen lebt direkt oder indirekt zu mehr als 80 % vom Tourismus.

Der Tourismus ist die tragende Säule unseres Wohlstands. Um den touristischen, wirtschaftlichen und vor allem verkehrstechnischen Herausforderungen zukünftig nicht nur zu begegnen, sondern sie positiv zu nutzen, braucht es klare Ziele, konkrete Projekte und Spielregeln. Nur dagegen sein ist weder Ziel noch zukunftstauglich, und es braucht weiter die gelebte Altausseer Kultur des wertschätzenden Miteinanders von Ein- und Zweiheimischen und den Gästen.

Unser Ziel für Altaussee

Das oberste Ziel der Initiative ist die sanfte, behutsame, aber auch lebendige Weiterentwicklung unseres einzigartigen Kultur- und Lebensraumes. Ökologie und Ökonomie im Einklang mit den Menschen. Die Chancen von sanftem Qualitätstourismus und sanfter Mobilität müssen vernetzt und groß gedacht werden, im Sinne der Weiterentwicklung unserer einzigartigen touristischen Marke Altaussee.

Unsere Leitidee

E-Mobilität bewegt die Menschen und künftig auch unsere Gäste und die Einheimischen in Altaussee, im Ausseerland. Sommer wie Winter. Altaussee will schrittweise E-Mobilität mit E-Shuttle-Kleinbussen, E-Taxis, E-Car-Sharing, E-Autoverleih oder E-Bikes.

Altaussee GreenCard – die Umwelt-Vorteilskarte

Für jeden Gast, der mit Bus oder Bahn anreist oder mit dem Auto – dann aber seinen Autoschlüssel bei Urlaubsantritt abgibt –, gibt es die Altaussee GreenCard (kostenpflichtig, aber günstig) mit einer Reihe von Vorteilen. Gratisbenützung der E-Shuttle-Kleinbusse, der E-Bikes, der Skitourenwege, Radwege, Langlaufloipen ... genauso wie Ermäßigungen beim E-Autoverleih, bei Partnerhotels, Geschäften, den Loser Bergbahnen, bei Kulturveranstaltungen, bei Pferdekutschenfahrten usw.

Altaussee GreenCard – ein garantierter Gewinn für die Umwelt, für die Wirtschaft, für den Gast und für uns.

Erste Vorgespräche mit möglichen Kooperationspartnern (GemeindevertreterInnen, Energie Steiermark, Tourismusverband Ausseerland, Land Steiermark, Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus, heimische Betriebe) zeigen nicht nur Begeisterung, sondern auch Bereitschaft zur Kooperation und Mitfinanzierung.

„Die GreenCard ist eine innovative Idee, Umwelt, Verkehr und Wirtschaft zu verbinden. Genau das braucht unser Altaussee.“
Verena Goertz, Altaussee
Altaussee Greencard
„Unsere Zukunft ist E-mobil, in Wolfsburg genauso wie in Altaussee.“
Hans Dieter Pötsch, begeisterter Zweiheimischer, Vorsitzender des Aufsichtsrats Volkswagen AG

Leitprojekt
Verkehr

Immer unter schrittweiser Einbindung der E-Mobilität.

Kurzfristige Verkehrsentlastungs-Maßnahmen:

Kein Allheilmittel. Aber es hilft.

  • Installierung eines Parkleitsystems
  • Keine Busparkplätze im Ort Zufahrtsbeschränkungen für das Ortsgebiet
  • Verbesserte Parkplatzinformation
  • Infopersonal auf den Parkplätzen
  • Shuttlebus-Parkplätze am Loser

Mittelfristige Verkehrsentlastungs-Maßnahmen:

Die Zufahrtsstraße Pötschen-Loser.

Die Geschichte des Ausseerlandes ist voll von vergebenen Verkehrschancen. Leider. Eine Verkehrslösung in Altaussee ohne Umfahrung ist und bleibt eine Sackgasse. Das bestätigen ExpertInnen und vor allem die leid- und lärmgeplagten AltausseerInnen.

Die Initiative Altaussee ist für die Errichtung der geplanten Zufahrtsstraße, für die Ortsumfahrung.

Folgende Argumente sprechen dafür

  • Verkehrsentlastung und -beruhigung sowie mehr Sicherheit im Ortszentrum. Vor allem in den Hauptsaisonen, wenn die Mehrtagesgäste Ruhe und Erholung suchen und die Einheimischen am meisten leiden.
  • Verdrängung des Schwerverkehrs aus dem Ortszentrum.
  • Eigene, kürzere An- und Abfahrt (ca. 6 km) der oberösterreichischen Tagesgäste zum Loser.
  • Aufwertung der Loser Erlebniswelt und deren Betriebe (120 Arbeitsplätze!).
  • Absicherung des Luftkurortes Altaussee durch weitgehenden Wegfall der Schwerverkehrsemissionen.

Das ist uns wichtig.

Die Trassierung nur im Einvernehmen mit dem steirischen Naturschutz.
Keine Entscheidung gegen die Mehrheit der AltausseerInnen.

Unser Vorschlag

Eine Volksabstimmung über das Straßenprojekt.

Nach Vorliegen der fertigen Verkehrsplanungskonzepte und Finanzierungsunterlagen. Basis der Finanzierung ist eine bereits zugesagte Förderung des Landes Steiermark in der Höhe von € 4 Mio.

„Eine Verkehrslösung, die es allen recht macht, gibt es nicht. Sonst hätten wir sie.“
Hermann Wimmer, Altaussee

Leitprojekt
Lawinenschutz

Der Winter 2019 hat dramatisch aufgezeigt, was es heißt, in einem lawinengefährdeten Gebiet zu wohnen, zu arbeiten oder Gast zu sein. Ein Ausnahmezustand für viele AltausseerInnen und Gäste in den betroffenen Gebieten (80 Wohnhäuser, Ferienlodges, Betriebsgebäude etc.). Das von der Gemeinde, mit Unterstützung von Bund und Land, sofort eingeleitete Lawinenschutzprojekt muss oberste Priorität haben.

Die Verbesserung des 320 ha großen Schutzwaldes, die sogenannten Anbruchsverbauungen, Lawinenauffangdämme und Stahlschneebrücken. All das, im Zusammenspiel mit der Gaz-Ex-Anlage, kann nun sämtliche Brennpunkte absichern. Die Projektkosten liegen bei € 6 Mio., die entsprechenden Behördenverfahren laufen, und die Finanzierungsgespräche konnten bereits positiv abgeschlossen werden. Der Gemeindeanteil liegt bei € 1,2 Mio. und ist gesichert.

In enger Zusammenarbeit mit den Grundeigentümern und dem forstwirtschaftlichen Dienst der Wildbach- und Lawinenverbauung steht das Projekt vor der unmittelbaren Realisierung. Heuer soll mit der baulichen Umsetzung begonnen werden. Das gesamte flächenwirtschaftliche Projekt ist auf 30 Jahre ausgelegt, wobei die ersten zehn Jahre die kostenintensivsten sein werden.

„Im Jänner 2019 war ich 14 Tage mit meiner Familie evakuiert. Das möchten wir so nie mehr erleben müssen. “
Wolfgang Freismuth, Altaussee

Leitprojekt
Loser

Altaussee hat etwas touristisch Einzigartiges. Ruhe im Ort, um den See, Erlebnis rund um den Loser. Entsprechend sind auch die touristischen Einrichtungen positioniert. Die neu geplante Zufahrtsstraße Pötschen-Loser ist das Herzstück für die sinnvolle Lenkung der Tagesgäste und Verkehrsströme – im Sinne von Ruhe und Erlebnis – und somit Herzstück für eine nachhaltige Weiterentwicklung der Loser Erlebniswelt.

Die Loser Erlebniswelt, die Loser Bergbahnen sind als Familien- und Aktivresort bzw. als Familienskigebiet klar und erfolgreich positioniert.

Die Loser Bergbahnen, die Hagan Lodges, das Jufa Gästehaus, die Skischulen Haim und Loitzl, die Loser Hütte, die Loseralm, die Blaa Alm, die Alpenstubn, die Geiger Alm und nicht zu vergessen die unvergleichlichen Salzwelten sind die wirtschaftlichen Treiber der Loser Erlebniswelt.

Ein weiterer Ausbau steht unter einem klaren Motto:
Qualität vor Quantität, Klasse vor Masse.

Nur die stetige qualitative Verbesserung unserer Angebote, im Einklang mit der Natur und den Menschen, sichert unsere touristische Zukunft am Loser. Die Zukunft unserer MitarbeiterInnen.

Verkehr leiten heißt auch, neue Parkmöglichkeiten schaffen. Umso mehr, als der Loser künftig eine wichtige E-Shuttle-Funktion ins Zentrum von Altaussee hat. Deshalb der Plan eines unterirdischen Parkhauses – einer Tiefgarage in der Loser Arena. Der willkommene Tagesgast, vor allem aus Oberösterreich, ist das wirtschaftliche Rückgrat der Loser Bergbahnen und braucht entsprechende Zu-, Abfahrts- und Parkmöglichkeiten.

Die geplante 10er-Panorama-Kabinenbahn ist nicht nur Ersatz für den alten 2er-Sessellift (Genehmigung läuft aus) und den Loser-Jet, sondern bietet mehr Sicherheit und Komfort für Kinder, RodlerInnen und FußgängerInnen. Die Kabinenbahn ist auch ein neues, attraktives Qualitätsangebot, vor allem für den Sommer, da die Ganzjahresausrichtung für den Loser immer wichtiger wird. Den Mehrtagesgast forcieren heißt auch mehr Qualitätsbetten anbieten. Keine neuen Lodges. Erste Pläne für ein 4*-Hotel sind angedacht, der Standort noch nicht fixiert.

„Die geplante Straße wäre für uns eine große Zeit- und Wegersparnis. E-Mobilität und E-Shuttle-Lösungen werden Umwelt und Menschen entlasten.“
Barbara Lichtenegger, Bad Goisern
„Der Loser ist der Hausberg der AltausseerInnen. Die so erfolgreiche Crowdfunding-Aktion hat gezeigt, was ein Miteinander alles bewirken kann.“
Rudi Huber, Geschäftsführer Loser Bergbahnen
„Die Kulturhauptstadt 2024 bietet eine riesen Chance für Altaussee und für die Salzwelten. Eine kürzere An- und Abreise der Gäste aus dem oberösterreichischen Zentralraum, ist ein ganz erheblicher Vorteil.“
Kurt Thomanek, Vorstand Salinen AG